Wie gestaltet sich eine zukunftsorientierte Verteidigungspolitik im Spannungsfeld geopolitischer Unsicherheiten? Und welche Rolle spielt dabei die Industrie?
Diese Fragen standen im Zentrum unserer Veranstaltung mit Harald Vodosek, nationaler Rüstungsdirektor des Österreichisches Bundesheer, und Hannes Hecher, CEO von Schiebel.
Im Rahmen einer Paneldiskussion diskutierten wir gemeinsam aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen – von veränderten Bedrohungsszenarien über technologische Souveränität bis hin zu resilienten Lieferketten. Dabei wurde deutlich: Verteidigungsfähigkeit ist heute weit mehr als eine Frage des Budgets. Sie erfordert strategische Vorausschau, Innovationskraft und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
GenLt. Vodosek gab Einblicke in die Perspektive der Beschaffung und die langfristigen strategischen Zielsetzungen des Bundesheeres. Hannes Hecher beleuchtete die Rolle eines international tätigen Hightech-Unternehmens im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Rahmenbedingungen, Exportmärkten und Innovationsdruck. Besonders spannend war der Austausch über die Frage, wie industrielle Kompetenz in Europa gestärkt und gleichzeitig Interoperabilität im internationalen Kontext sichergestellt werden kann.
Die Diskussion zeigte eindrucksvoll, wie essenziell der kontinuierliche Dialog ist – gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Komplexität. Klar wurde auch: Zukunftsfähige Verteidigung entsteht nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel von Strategie, Technologie und unternehmerischem Mut.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren beiden Panelgästen für die offenen Einblicke und die differenzierte Diskussion sowie bei allen Teilnehmern für das große Interesse.







