Ganz nach dem Motto „nicht nur zuschauen, sondern selbst ausprobieren“ besuchte die Junge Industrie Wien das Traditionsunternehmen Welser Profile.
Was heute ein international tätiges Industrieunternehmen ist, begann bereits im Jahr 1664 als einfache Schmiede in Niederösterreich. Über Generationen hinweg entwickelte sich Welser Profile zu einem globalen Spezialisten für maßgeschneiderte Sonderprofile aus Stahl und Nichteisenmetallen – mit Produktionsstandorten in Europa und den USA sowie Kunden in unterschiedlichsten Industrien.
Beim Besuch erhielten die Teilnehmer zunächst Einblicke in die strategische Entwicklung des Unternehmens durch Sophia Welser (Vorstandsmitglied der JI-Wien) sowie Group CFO Nicolas Longin. Dabei wurde deutlich, wie konsequent Welser Profile auf Innovation, Internationalisierung und technologische Weiterentwicklung setzt – und gleichzeitig seine starke Verwurzelung als Familienunternehmen bewahrt.
Im Anschluss ging es direkt in die Produktion: Bei der Führung durch das Werk in Gresten wurde sichtbar, mit welcher Präzision und Effizienz heute produziert wird. Hochmoderne Profilieranlagen, automatisierte Produktionsprozesse und digital unterstützte Systeme prägen den Arbeitsalltag und zeigen eindrucksvoll, wie Industrie im 21. Jahrhundert funktioniert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Technologiezentrum, in dem Werkzeuge entwickelt und Prozesse laufend weiter optimiert werden. Hier zeigt sich die Innovationskraft des Unternehmens in besonderer Weise – als Schnittstelle zwischen Entwicklung, Produktion und Anwendung.
Ein besonderes Highlight bildete schließlich der Blick zurück zu den Ursprüngen: In der traditionellen Schmiede konnten die Teilnehmer selbst Hand anlegen und den Werkstoff Stahl unmittelbar erleben. Das eigene Schmieden machte greifbar, wie viel Know-how, Erfahrung und Präzision hinter einem Werkstoff stehen, der heute industriell auf höchstem Niveau verarbeitet wird.
Der Besuch bei Welser Profile zeigte eindrucksvoll, wie industrielle Tradition und moderne Technologien zusammenwirken – von der historischen Schmiede bis zur globalen Serienproduktion.
Ein herzlicher Dank gilt Sophia und dem gesamten Team vor Ort für die spannenden Einblicke und den offenen Austausch.
Fazit: Industrie versteht man am besten, wenn man sie selbst erlebt.


