Traditionelles Handwerk, hochautomatisierte Fertigung und ein klarer Fokus auf das Premiumsegment: Huter & Söhne verbindet diese Stärken unter einem Dach. Davon konnte sich die Junge Industrie Tirol bei einem Betriebsbesuch am 20. Oktober 2026 in Innsbruck ein Bild machen. Das 1860 gegründete Familienunternehmen wird bereits in siebter Generation geführt und ist in den Geschäftsfeldern Metallbau, Hochbau, Türbau und Holzbau tätig.
Die drei Geschäftsführer Tobias, Philipp und Maximilian Huter empfingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Beim anschließenden Rundgang erläuterte Tobias Huter die Produktionsabläufe und gab Einblicke in die unterschiedlichen Fertigungsbereiche.
Automatisierung trifft handwerkliches Können
Ein hoher Automatisierungsgrad prägt die Fertigung. Moderne Anlagen ermöglichen effiziente und präzise Produktionsprozesse, während qualifizierte Fachkräfte insbesondere bei anspruchsvollen Arbeitsschritten eine zentrale Rolle spielen. Die enge Verzahnung der Gewerke und die hohe Eigenfertigungstiefe erlauben es dem Unternehmen, komplexe Kundenanforderungen weitgehend im eigenen Haus abzudecken.
Qualität und Ästhetik als Wettbewerbsfaktoren
Mit hochwertigen Materialien, präziser Verarbeitung und anspruchsvoller Gestaltung setzt Huter & Söhne auf eine klare Differenzierung im Wettbewerb. Im Mittelpunkt stehen maßgeschneiderte Lösungen, bei denen Funktionalität und Design gleichermaßen zählen. Die Qualitätsorientierung bildet damit einen wesentlichen Bestandteil der Marktpositionierung.
Der Betriebsbesuch verdeutlichte, wie sich traditionelle Handwerkskompetenz und industrielle Fertigungstechnologien ergänzen und welche Rolle Spezialisierung, Automatisierung und Qualität für die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Tirol spielen.


